Jungschar EMK
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STR16 - Das Geheimnis der Sanduhr, 26.07. - 04.08.2016 

Jungschar EMK?
JS OBRA
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Kaum zu glauben: Das Schweizertreffen 2016 gehört bereits der Geschichte an. Am Donnerstag haben die Jungscharen ihr Rucksäcke wieder gepackt, die Zelte abgebrochen und sind nach Hause gereist – so auch die Jungschar Obra. Mit im Gepäck nicht nur eine Menge schmutzige Klamotten, sondern auch ganz viele tolle Erlebnisse und wertvolle Erfahrungen: Das Schweizertreffen 2016 wird noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Zehn Tage verbrachte die Jungschar Obra in Walliswil bei Wangen, im Schweizertreffen der EMK-Jungscharen- im Dorf Kłnabłlo, das extra fürs Lager aus dem Boden gestampft wurde. Die Jungschärler staunten nicht schlecht, als sie vergangene Woche den Lagerplatz erreichten: Da standen doch tatsächlich richtige Holzhäuser! Aber das Beste war: In den Häusern wohnten richtige Leute, die man einfach so besuchen konnte. Es waren die Bewohner von Kłnabłlo, dem Lagerdorf, und gemeinsam mit ihnen versuchte die Jungschar Obra das Geheimnis der Sanduhr zu lösen. Diese war nämlich urplötzlich im Dorf aufgetaucht und sollte nun wieder verschwinden.
Deshalb verdienten die Jungschärler unterwegs auf der Wanderung mit grossem Einsatz Zutaten, um die Sanduhr zu sprengen. Und bewiesen, als ein wertvolles Mittel zur Verlangsamung der Sanduhr gestohlen wurde, während einem ganztägigen Parcour mit unterschiedlichen Aufgaben und Wettkämpfen, dass sie vertrauenswürdig sind. Und natürlich wurde auch gemeinsam Gesungen, über dem Feuer gekocht und über Gott und die Welt nachgedacht. Ein weiteres Highlight war für uns alle die Feier am 1. August, mit einer gehörigen Portion «Entschläunigung». An dieses Erlebnis – und viele weitere aufregende, spannende, herausfordernde aber wertvolle Momente, werden sich die Jungschärler und Leiter also noch lange erinnern.
Überhaupt hat sich die Teilnahme am Schweizertreffen definitiv gelohnt: Neben dem Programm wurden auch viele neue Freundschaften geschlossen, und alte Freundschaften aufgefrischt. Und das STR war wirklich gigantisch! Rund 28‘000 Schrauben wurden im Dorfkern ins Holz gedreht, für 117`000 Franken wurde gegessen, 3000 Plachen kamen zum Einsatz.
Dass ein solches Lager überhaupt möglich war – dafür haben sich sehr viele Leute eingesetzt. Rund 750 verschiedene Helfer standen im Einsatz während dem Lager – zusätzlich zu den 50 Ressortleitern und OK-Mitgliedern. Sie leisteten so viele Arbeitsstunden, wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer in 15 Jahren. Und dies freiwillig und unentgeltlich. Aber es hat sich gelohnt. Als die Jungschar Obra am Donnerstag den Lagerplatz verliess, tat sie dies müde aber zufrieden – und auch etwas wehmütig: Das Dorf Kłnabłlo ist ihr ans Herz gewachsen – seine Bewohner auch. Aber in wenigen Tagen wird von ihm nichts mehr zu sehen sein, ausser einigen Flecken auf der Wiese, wo die Zelte standen. So schnell, wie Kłnabłlo aus dem Boden schoss – so schnell verschwindet es nun wieder. Aber die Erinnerungen an Kłnabłlo – sie bleiben bestehen, auch wenn das Langimoos in Walliswil längst wieder eine Wiese wie jede andere ist.
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